BEARBEITEN Verwendung Die Zeichen dieses Blocks sind die Bausteine für die koreanische Hangul-Silbenschrift.
Ein Silbenzeichen setzt sich aus zwei bis vier dieser Basiszeichen zusammen, wobei idr. die ersten beiden hochgestellt und das dritte und evtl. vierte Zeichen daruntergesetzt werden. Je nach Kombination ergibt sich aber auch eine andere Anordnung.
Beispiel: Das Zeichen 읩 (U+C769) setzt sich zusammen aus U+110B ᄋ, U+1174 ᅴ und U+11B8 ᆸ.
Der Block ist unterteilt in die folgenden Bereiche:
Anfangskonsonanten (Choseong) U+1100 bis U+115F,
Vokale (Jungseong) U+1160 bis U+11A2 und
Endkonsonanten (Jongseong) U+11A8 bis U+11F9.
Dabei fällt auf, daß die Anfangskonsonanten und Endkonsonanten eigentlich doppelt vorhanden sind, d.h. die meisten Zeichen tauchen zweimal auf. Die doppelte Kodierung ist nötig, damit Software erkennen kann, wo in einer Folge von Hangul Jamo Zeichen eine Silbe anfängt und wo sie aufhört. Damit wird ein Algorithmus definiert, der eine solche Zeichenfolge in Silbenzeichen (ab U+AC00) umwandelt oder solche Zeichenfolgen ohne Umwandlung direkt als kombiniertes Zeichen darstellt.
Sollen in bestimmten Fällen die Basiselemente für sich stehen, so muß eine Silbentrennung mit dem U+115F Choseong Filler oder dem U+1160 Jungseong Filler erzwungen werden.
 
BEARBEITEN Kodierung In den koreanischen Codepages (die älter als Unicode sind), z.B. Windows 949 oder EUC-KR sind die Zeichen dieses Blocks NICHT enthalten, sondern stattdessen der Block U+3130 bis U+318F "Hangul Compatibility Jamo", der jedes Zeichen nur einmal enthält, und damit keine automatische Zusammensetzung der Silbenzeichen ermöglicht.
 
BEARBEITEN Hangul ist das koreanische Schriftsystem. Es wurde 1443-1446 auf Betreiben des koreanischen Königs Sejong der Große von einem Gelehrtenrat entwickelt. Hangul bestand ursprünglich aus 28 Zeichen, von denen heute noch 24 in Verwendung sind. Es handelt sich um 14 Konsonanten und 10 Vokale, aus denen auch noch Doppellaute und verschärfte Laute gebildet werden. Sie werden Jamo genannt.
Den Vokalen liegen Symbole mit philosophischem Inhalt zugrunde (Kosmos, Erde und Mensch), während die Form der Konsonanten die Form des Mundes bei der Lauterzeugung abbilden.

Silben
Aus jeweils zwei oder drei Jamo werden Silben gebildet, die immer die Abfolge Konsonant-Vokal(-Konsonant) haben. Sie werden dabei in eine Blockform gebracht, die an chinesische Zeichen erinnert. Die Reihenfolge innerhalb dieses Blocks ist zuerst von links nach rechts, dann von oben nach unten. Die Silbenblöcke werden in Zeilen aneinandergereiht, Worte dabei durch Leerstellen getrennt.

Schreiben
Die Schreibrichtung war traditionell wie im Chinesischen mit Zeilen von oben nach unten, ist durch westlichen Einfluß aber zu waagerechten Zeilen von links nach rechts geworden. Es gibt keine Groß- und Kleinschreibung. Die Satzzeichen entsprechen den Westlichen, es werden auch die uns bekannten Zahlen eingesetzt.
Die Orthographie wird in Nord-und Südkorea unterschiedlich gehandhabt und ist durch den phonetischen Charakter der Schrift nur schwer zu standardisieren. Transkriptionen in lateinische Buchstaben sind ebenfalls schwierig und werden nach verschiedenen Standards vorgenommen, deren bekanntester das McCune-Reischauer-System ist.
BEARBEITEN Hangul Im Unicode Das Hangul-Schriftsystem ist im Unicode mit drei verschiedenen Blocks vertreten. Es nimmt dabei eine Sonderstellung ein, da es zwar vorkommt, daß ein Schriftsystem noch »extended« wird (Latin, Greek), bei Hangul jedoch eigentlich nur bereits im Block Hangul Jamo codierte Zeichen erneut auftauchen bzw. zu Silben kombiniert werden. Die Blocks sind »Hangul Jamo« (U+1100 bis U+11FF), Hangul Compatibility Jamo(U+3130 bis U+318F) und Hangul Syllables (U+AC00 bis U+D7AF).

Der erste Block, Hangul Jamo (U+1100 bis U+11FF) enthält alle aus den 28 erfundenen Hangul-Zeichen gebildeten Zeichenvarianten, aus denen die Hangul-Silbenblöcke zusammengesetzt werden. »Jamo« bedeutet soviel wie »Mutter einer Schrift«, und ein Jamo hat in etwa dieselbe Funktion wie einer unserer Buchstaben. Nach seinen ersten drei Konsonanten wird der Block auch als «Ganada-Ordnung« bezeichnet.

Der zweite Block, Hangul Compatibility Jamo(U+3130 bis U+318F), enthält Zeichen, die eigentlich auch in der Hangul Jamo Tabelle existieren. Im Gegensatz zu diesen sind für die Hangul Compatibility Jamo aber keinerlei semantische Eigenschaften definiert worden, und sie können für den normalen Schriftgebrauch nicht eingesetzt werden. Sie sind nur nötig, um die Rückwärtskompatibilität des Unicode mit dem koreanischen Hangul-Zeichensatz KS C 5601 zu gewährleisten, der entsprechend der koreanischen Hangul-in-Unix Industrienorm KS C 5861-1992 codiert wurde (diese Industrienorm heißt auch EUC-KR; das EUC ist ein von AT&T entwickeltes Verfahren, das die Verwendung verschiedener Zeichensatztabellen parallel ermöglicht).

Der dritte Block ist Hangul Syllables (U+AC00 bis U+D7AF) und enthält die fertigen, aus einzelnen Jamo zusammengesetzten Silbenblöcke. In allen möglichen Kombinationen der Jamo ergeben sich dabei 11.172 Silben, die als das »Johab-Set« bezeichnet werden. Es ist umstritten, ob die Codierung all dieser Silbenblöcke wirklich notwendig war, da sie tatsächlich nichts weiter sind als kombinierte Zeichen der Hangul Jamo, aus der man mit differenzierterer Behandlung durch die jeweilige Software ebensogut alle erforderlichen Silben bilden könnte.
BEARBEITEN Hangul Jamo Die Tabelle mit Hangul Jamo enthält alle Zeichen der koreanischen Sprache. Ihre Reihenfolge entspricht der Struktur, nach der koreanische Silben aufgebaut sind: der erste Teil, U-1100 bis U-1159, enthält die Konsonanten für den Silbenanfang (Hangul Choseong). Dabei stehen ganz vorne die einfachen Konsonanten und die entsprechenden Doppelkonsonanten, dann die zusammengesetzten Konsonanten.
Die folgenden Zeichen U-115F (Hangul Choseong Filler) und U-1160 (Hangul Jungseong Filler) sind kein Teil des Schriftbildes, sondern eine Art unsichtbarer Platzhalter. Man braucht sie, um am Computer isolierte Jamo oder Teilsilben darstellen zu können, da man innerhalb eines Silbenblocks nicht einfach einzelne Teile weglassen oder durch eine Leerstelle ersetzen kann.
Der nächste Teil der Liste, die Codepoints U-1161 bis U-11A2, enthält die Vokale in der Silbenmitte (Hangul Jungseong). Auch hier sind zuerst die Grundvokale, dann die Zusammengesetzten aufgelistet.
Im letzten Teil des Blocks stehen die Endkonsonanten (Hangul Jongseong). Sie umfassen die Codepoints U-11A8 bis U-11F9. Viele der Jongseong sind schlichtweg Wiederholungen von Konsonanten, die auch schon vorher bei den Choseong codiert waren. Die erneute Codierung ist begründet durch das Prinzip des Unicodes, nicht das Aussehen, sondern die Funktion eines Zeichens zu codieren. Ein Anfangskonsonant nimmt innerhalb des Silbenaufbaus zum Einen eine ganz andere Position ein als ein Endkonsonant, zum Anderen kann seine semantische Funktion auch eine ganz andere sein. Besonders zeigt sich das am Konsonanten »Ieung«, der am Anfang einer Silbe stumm bleibt, an ihrem Ende aber »ng« gesprochen wird.
 
BEARBEITEN Geschichte des Hangul Die Entstehungsgeschichte von Hangul ist einzigartig. Im Gegensatz zur sonstigen graduellen Entwicklung von Schriften entstand diese hier im 15. Jahrhundert auf Betreiben des koreanischen Königs Sejong der Große, der einen Gelehrtenrat mit der Entwicklung eines eigenständigen Schriftsystems beauftragt hatte. Auch heute noch gilt Hangul als eines der logischsten und wissenschaftlichsten Schriftsysteme überhaupt.
Bis zur Erfindung von Hangul hatten die Koreaner keine eigene Schrift, man verwendete stattdessen chinesische Schriftzeichen, Hanja genannt. Da ausschließlich Männer der Adelsschicht über Hanja Unterricht erhielten, war ein Großteil der Bevölkerung Analphabeten. Außerdem sind Chinesisch und Koreanisch keine verwandten Sprachen und haben eine völlig unterschiedliche Struktur, wodurch die chinesischen Zeichen zum Schreiben von Koreanisch eigentlich ungeeignet sind. Sie dienten eher als semantische und phonetische Symbole, bei denen man entweder Zeichen mit einer in etwa dem koreanischen entsprechenden Bedeutung verwendete und koreanisch aussprach oder, wie bei der Beamtensprache Idu, Hanja verwendete, deren Aussprache dem Klang des gewünschten koreanischen Wortes entsprach.
1443 schuf Sejong die Jongum-Behörde zur Erfindung einer koreanischen Schrift, die auf den koreanischen Geist und die Sprache perfekt zugeschnitten sein sollte. 1446 war die Arbeit abgeschlossen und die neue Schrift wurde in einem Buch mit dem Titel »Hunmin Chongum« veröffentlicht, »korrekte Laute zur Unterweisung des Volkes«. Der Name Hangul kam erst viel später auf.
Die Schrift beruht auf genauen phonetischen Beobachtungen und bestand aus 28 Zeichen, von denen heute immer noch 24 verwendet werden.
Bei den Intellektuellen stieß die neue Schrift auf große Ablehnung, sie erhielt den Spottnamen »Onmun«, »plebejische Schrift«. Andere Namen waren »Amgeul« (Frauenschrift) oder »Ahageul« (Kinderschrift). Erst 1894 im Zuge der Kabo-Reform wurde Hangul als Staatsschrift anerkannt und für offi zielle Dokumente verwendet.
Nach der Annexion Koreas durch Japan 1910 wurde die koreanische Schrift wieder unterdrückt. 1911 wurde die Verwendung japanischer Sprache und Schrift befohlen, was 1938 in ein generelles Verbot von koreanischer Schrift und Sprache mündete. Für die koreanische Widerstandsbewegung hatte der Kampf um die eigene Schrift als Ausruck kultureller Identität einen sehr hohen Stellenwert. Der Wissenschaftler Ju Si-gyeong benannte deshalb die Schrift Chongum 1912 in Hangul um, was soviel wie »große Schrift« und zugleich »koreanische Schrift« bedeutet. Außerdem bestimmte man einen Hangul-Tag, heute der 9. Oktober. Erst nach der Befreiung Koreas 1945 konnte Hangul wieder frei verwendet werden. Heute wird Hangul weltweit von etwa 80 Milionen Menschen verwendet und liegt in der weltweiten Verwendungshäufigkeit auf Rang 12.
BEARBEITEN Typografie Es gibt für Hangul eine Vielzahl von Schriften, und auf den meisten Betriebssystemen ist zumindest eine Schrift mit den Hangul Jamo installiert. In der Arial Unicode sind sämtlichen koreanischen Zeichen und Silben vorhanden, ansonsten ist die gesamte Zahl der Hangul Syllables meist nur in speziellen Koreanischen Fonts zu fi nden, die dann in der Regel auch viele der japanischen oder chinesischen Zeichen haben.
Der Trend gerade in der Alltagstypographie geht mehr und mehr zu den »serifenlosen« Schriften, was hier bedeutet, daß keine Pinselstrichoptik mehr nachempfundenen wird und keine An- und Abstriche mehr vorhanden sind.
BEARBEITEN Die koreanische Sprache Koreanisch wurde von der Korya-Dynastie zur Nationalsprache gemacht. In Nordkorea nennt man die Sprache Chosono, in Südkorea Hangugeo oder Hangungmal. Weltweit sprechen etwa 80 Millonen Menschen Koreanisch, außer in Korea selbst gibt es noch größere Gruppierungen in Japan, China, den USA und in Bereichen der ehemaligen Sowjetunion.
Obwohl Koreanisch viele chinesische Lehnwörter enthält, sind die beiden Sprachen nicht verwandt. Die Zuordnung ist schwierig, und es ist umstritten ob Koreanisch eine genetische Verwandtschaft mit dem Japanischen hat, eine eigene Sprachgruppe bildet oder zu den Ural-Altaischen Sprachen zu zählen ist, zu denen auch Mongolisch, Finnisch und Ungarisch gehören. Es gibt im Koreanischen momentan etwa sieben verschiedene Dialekte, denen als Name jeweils die Bezeichnung der entsprechenden Provinz mit einem angehängten »mal« (»Sprache«) gegeben wird und die sich relativ ähnlich sind. Sie unterscheiden sich vor allem durch verschieden starke Betonung.
Das Koreanische hat einen agglutinierenden, also zusammenfügenden Satzbau. Worte werden nicht dekliniert, sondern durch Vor- und Nachsilben verändert. Nomen haben kein Geschlecht und Verben werden je nach Zeitform konjugiert.
Wie wichtig Höflichkeit und Status in der koreanischen Gesellschaft sind, zeigt sich auch in der Sprache. Die Konjunktion der Verben hängt nämlich zusätzlich davon ab, ob der Gesprächspartner einen höheren oder niedrigeren Status hat als man selbst und welchen Status eine dritte Person hat, über die gesprochen wird. Es gibt dabei sieben verschiedene Höflichkeitsstufen, was allein schon zu vierzehn verschiedenen Verbformen führt. Dementsprechend ist Koreanisch nur schwer zu erlernen.
U+1100U+1101U+1102U+1103U+1104U+1105U+1106U+1107U+1108U+1109U+110AU+110BU+110CU+110DU+110EU+110FU+1110U+1111U+1112U+1113U+1114U+1115U+1116U+1117U+1118U+1119U+111AU+111BU+111CU+111DU+111EU+111FU+1120U+1121U+1122U+1123U+1124U+1125U+1126U+1127U+1128U+1129U+112AU+112BU+112CU+112DU+112EU+112FU+1130U+1131U+1132U+1133U+1134U+1135U+1136U+1137U+1138U+1139U+113AU+113BU+113CU+113DU+113EU+113FU+1140U+1141U+1142U+1143U+1144U+1145U+1146U+1147U+1148U+1149U+114AU+114BU+114CU+114DU+114EU+114FU+1150U+1151U+1152U+1153U+1154U+1155U+1156U+1157U+1158U+1159U+115A NOT ASSIGNEDU+115B NOT ASSIGNEDU+115C NOT ASSIGNEDU+115D NOT ASSIGNEDU+115E NOT ASSIGNEDU+115FU+1160U+1161U+1162U+1163U+1164U+1165U+1166U+1167U+1168U+1169U+116AU+116BU+116CU+116DU+116EU+116FU+1170U+1171U+1172U+1173U+1174U+1175U+1176U+1177U+1178U+1179U+117AU+117BU+117CU+117DU+117EU+117FU+1180U+1181U+1182U+1183U+1184U+1185U+1186U+1187U+1188U+1189U+118AU+118BU+118CU+118DU+118EU+118FU+1190U+1191U+1192U+1193U+1194U+1195U+1196U+1197U+1198U+1199U+119AU+119BU+119CU+119DU+119EU+119FU+11A0U+11A1U+11A2U+11A3 NOT ASSIGNEDU+11A4 NOT ASSIGNEDU+11A5 NOT ASSIGNEDU+11A6 NOT ASSIGNEDU+11A7 NOT ASSIGNEDU+11A8U+11A9U+11AAU+11ABU+11ACU+11ADU+11AEU+11AFU+11B0U+11B1U+11B2U+11B3U+11B4U+11B5U+11B6U+11B7U+11B8U+11B9U+11BAU+11BBU+11BCU+11BDU+11BEU+11BFU+11C0U+11C1U+11C2U+11C3U+11C4U+11C5U+11C6U+11C7U+11C8U+11C9U+11CAU+11CBU+11CCU+11CDU+11CEU+11CFU+11D0U+11D1U+11D2U+11D3U+11D4U+11D5U+11D6U+11D7U+11D8U+11D9U+11DAU+11DBU+11DCU+11DDU+11DEU+11DF
U+1100 HANGUL CHOSEONG KIYEOK
U+1101 HANGUL CHOSEONG SSANGKIYEOK
U+1102 HANGUL CHOSEONG NIEUN
U+1103 HANGUL CHOSEONG TIKEUT
U+1104 HANGUL CHOSEONG SSANGTIKEUT
U+1105 HANGUL CHOSEONG RIEUL
U+1106 HANGUL CHOSEONG MIEUM
U+1107 HANGUL CHOSEONG PIEUP
U+1108 HANGUL CHOSEONG SSANGPIEUP
U+1109 HANGUL CHOSEONG SIOS
U+110A HANGUL CHOSEONG SSANGSIOS
U+110B HANGUL CHOSEONG IEUNG
U+110C HANGUL CHOSEONG CIEUC
U+110D HANGUL CHOSEONG SSANGCIEUC
U+110E HANGUL CHOSEONG CHIEUCH
U+110F HANGUL CHOSEONG KHIEUKH
U+1110 HANGUL CHOSEONG THIEUTH
U+1111 HANGUL CHOSEONG PHIEUPH
U+1112 HANGUL CHOSEONG HIEUH
U+1113 HANGUL CHOSEONG NIEUN-KIYEOK
U+1114 HANGUL CHOSEONG SSANGNIEUN
U+1115 HANGUL CHOSEONG NIEUN-TIKEUT
U+1116 HANGUL CHOSEONG NIEUN-PIEUP
U+1117 HANGUL CHOSEONG TIKEUT-KIYEOK
U+1118 HANGUL CHOSEONG RIEUL-NIEUN
U+1119 HANGUL CHOSEONG SSANGRIEUL
U+111A HANGUL CHOSEONG RIEUL-HIEUH
U+111B HANGUL CHOSEONG KAPYEOUNRIEUL
U+111C HANGUL CHOSEONG MIEUM-PIEUP
U+111D HANGUL CHOSEONG KAPYEOUNMIEUM
U+111E HANGUL CHOSEONG PIEUP-KIYEOK
U+111F HANGUL CHOSEONG PIEUP-NIEUN
U+1120 HANGUL CHOSEONG PIEUP-TIKEUT
U+1121 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SIOS
U+1122 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SIOS-KIYEOK
U+1123 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SIOS-TIKEUT
U+1124 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SIOS-PIEUP
U+1125 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SSANGSIOS
U+1126 HANGUL CHOSEONG PIEUP-SIOS-CIEUC
U+1127 HANGUL CHOSEONG PIEUP-CIEUC
U+1128 HANGUL CHOSEONG PIEUP-CHIEUCH
U+1129 HANGUL CHOSEONG PIEUP-THIEUTH
U+112A HANGUL CHOSEONG PIEUP-PHIEUPH
U+112B HANGUL CHOSEONG KAPYEOUNPIEUP
U+112C HANGUL CHOSEONG KAPYEOUNSSANGPIEUP
U+112D HANGUL CHOSEONG SIOS-KIYEOK
U+112E HANGUL CHOSEONG SIOS-NIEUN
U+112F HANGUL CHOSEONG SIOS-TIKEUT
U+1130 HANGUL CHOSEONG SIOS-RIEUL
U+1131 HANGUL CHOSEONG SIOS-MIEUM
U+1132 HANGUL CHOSEONG SIOS-PIEUP
U+1133 HANGUL CHOSEONG SIOS-PIEUP-KIYEOK
U+1134 HANGUL CHOSEONG SIOS-SSANGSIOS
U+1135 HANGUL CHOSEONG SIOS-IEUNG
U+1136 HANGUL CHOSEONG SIOS-CIEUC
U+1137 HANGUL CHOSEONG SIOS-CHIEUCH
U+1138 HANGUL CHOSEONG SIOS-KHIEUKH
U+1139 HANGUL CHOSEONG SIOS-THIEUTH
U+113A HANGUL CHOSEONG SIOS-PHIEUPH
U+113B HANGUL CHOSEONG SIOS-HIEUH
U+113C HANGUL CHOSEONG CHITUEUMSIOS
U+113D HANGUL CHOSEONG CHITUEUMSSANGSIOS
U+113E HANGUL CHOSEONG CEONGCHIEUMSIOS
U+113F HANGUL CHOSEONG CEONGCHIEUMSSANGSIOS
U+1140 HANGUL CHOSEONG PANSIOS
U+1141 HANGUL CHOSEONG IEUNG-KIYEOK
U+1142 HANGUL CHOSEONG IEUNG-TIKEUT
U+1143 HANGUL CHOSEONG IEUNG-MIEUM
U+1144 HANGUL CHOSEONG IEUNG-PIEUP
U+1145 HANGUL CHOSEONG IEUNG-SIOS
U+1146 HANGUL CHOSEONG IEUNG-PANSIOS
U+1147 HANGUL CHOSEONG SSANGIEUNG
U+1148 HANGUL CHOSEONG IEUNG-CIEUC
U+1149 HANGUL CHOSEONG IEUNG-CHIEUCH
U+114A HANGUL CHOSEONG IEUNG-THIEUTH
U+114B HANGUL CHOSEONG IEUNG-PHIEUPH
U+114C HANGUL CHOSEONG YESIEUNG
U+114D HANGUL CHOSEONG CIEUC-IEUNG
U+114E HANGUL CHOSEONG CHITUEUMCIEUC
U+114F HANGUL CHOSEONG CHITUEUMSSANGCIEUC
U+1150 HANGUL CHOSEONG CEONGCHIEUMCIEUC
U+1151 HANGUL CHOSEONG CEONGCHIEUMSSANGCIEUC
U+1152 HANGUL CHOSEONG CHIEUCH-KHIEUKH
U+1153 HANGUL CHOSEONG CHIEUCH-HIEUH
U+1154 HANGUL CHOSEONG CHITUEUMCHIEUCH
U+1155 HANGUL CHOSEONG CEONGCHIEUMCHIEUCH
U+1156 HANGUL CHOSEONG PHIEUPH-PIEUP
U+1157 HANGUL CHOSEONG KAPYEOUNPHIEUPH
U+1158 HANGUL CHOSEONG SSANGHIEUH
U+1159 HANGUL CHOSEONG YEORINHIEUH
U+115A 
U+115B 
U+115C 
U+115D 
U+115E 
U+115F HANGUL CHOSEONG FILLER
U+1160 HANGUL JUNGSEONG FILLER
U+1161 HANGUL JUNGSEONG A
U+1162 HANGUL JUNGSEONG AE
U+1163 HANGUL JUNGSEONG YA
U+1164 HANGUL JUNGSEONG YAE
U+1165 HANGUL JUNGSEONG EO
U+1166 HANGUL JUNGSEONG E
U+1167 HANGUL JUNGSEONG YEO
U+1168 HANGUL JUNGSEONG YE
U+1169 HANGUL JUNGSEONG O
U+116A HANGUL JUNGSEONG WA
U+116B HANGUL JUNGSEONG WAE
U+116C HANGUL JUNGSEONG OE
U+116D HANGUL JUNGSEONG YO
U+116E HANGUL JUNGSEONG U
U+116F HANGUL JUNGSEONG WEO
U+1170 HANGUL JUNGSEONG WE
U+1171 HANGUL JUNGSEONG WI
U+1172 HANGUL JUNGSEONG YU
U+1173 HANGUL JUNGSEONG EU
U+1174 HANGUL JUNGSEONG YI
U+1175 HANGUL JUNGSEONG I
U+1176 HANGUL JUNGSEONG A-O
U+1177 HANGUL JUNGSEONG A-U
U+1178 HANGUL JUNGSEONG YA-O
U+1179 HANGUL JUNGSEONG YA-YO
U+117A HANGUL JUNGSEONG EO-O
U+117B HANGUL JUNGSEONG EO-U
U+117C HANGUL JUNGSEONG EO-EU
U+117D HANGUL JUNGSEONG YEO-O
U+117E HANGUL JUNGSEONG YEO-U
U+117F HANGUL JUNGSEONG O-EO
U+1180 HANGUL JUNGSEONG O-E
U+1181 HANGUL JUNGSEONG O-YE
U+1182 HANGUL JUNGSEONG O-O
U+1183 HANGUL JUNGSEONG O-U
U+1184 HANGUL JUNGSEONG YO-YA
U+1185 HANGUL JUNGSEONG YO-YAE
U+1186 HANGUL JUNGSEONG YO-YEO
U+1187 HANGUL JUNGSEONG YO-O
U+1188 HANGUL JUNGSEONG YO-I
U+1189 HANGUL JUNGSEONG U-A
U+118A HANGUL JUNGSEONG U-AE
U+118B HANGUL JUNGSEONG U-EO-EU
U+118C HANGUL JUNGSEONG U-YE
U+118D HANGUL JUNGSEONG U-U
U+118E HANGUL JUNGSEONG YU-A
U+118F HANGUL JUNGSEONG YU-EO
U+1190 HANGUL JUNGSEONG YU-E
U+1191 HANGUL JUNGSEONG YU-YEO
U+1192 HANGUL JUNGSEONG YU-YE
U+1193 HANGUL JUNGSEONG YU-U
U+1194 HANGUL JUNGSEONG YU-I
U+1195 HANGUL JUNGSEONG EU-U
U+1196 HANGUL JUNGSEONG EU-EU
U+1197 HANGUL JUNGSEONG YI-U
U+1198 HANGUL JUNGSEONG I-A
U+1199 HANGUL JUNGSEONG I-YA
U+119A HANGUL JUNGSEONG I-O
U+119B HANGUL JUNGSEONG I-U
U+119C HANGUL JUNGSEONG I-EU
U+119D HANGUL JUNGSEONG I-ARAEA
U+119E HANGUL JUNGSEONG ARAEA
U+119F HANGUL JUNGSEONG ARAEA-EO
U+11A0 HANGUL JUNGSEONG ARAEA-U
U+11A1 HANGUL JUNGSEONG ARAEA-I
U+11A2 HANGUL JUNGSEONG SSANGARAEA
U+11A3 
U+11A4 
U+11A5 
U+11A6 
U+11A7 
U+11A8 HANGUL JONGSEONG KIYEOK
U+11A9 HANGUL JONGSEONG SSANGKIYEOK
U+11AA HANGUL JONGSEONG KIYEOK-SIOS
U+11AB HANGUL JONGSEONG NIEUN
U+11AC HANGUL JONGSEONG NIEUN-CIEUC
U+11AD HANGUL JONGSEONG NIEUN-HIEUH
U+11AE HANGUL JONGSEONG TIKEUT
U+11AF HANGUL JONGSEONG RIEUL
U+11B0 HANGUL JONGSEONG RIEUL-KIYEOK
U+11B1 HANGUL JONGSEONG RIEUL-MIEUM
U+11B2 HANGUL JONGSEONG RIEUL-PIEUP
U+11B3 HANGUL JONGSEONG RIEUL-SIOS
U+11B4 HANGUL JONGSEONG RIEUL-THIEUTH
U+11B5 HANGUL JONGSEONG RIEUL-PHIEUPH
U+11B6 HANGUL JONGSEONG RIEUL-HIEUH
U+11B7 HANGUL JONGSEONG MIEUM
U+11B8 HANGUL JONGSEONG PIEUP
U+11B9 HANGUL JONGSEONG PIEUP-SIOS
U+11BA HANGUL JONGSEONG SIOS
U+11BB HANGUL JONGSEONG SSANGSIOS
U+11BC HANGUL JONGSEONG IEUNG
U+11BD HANGUL JONGSEONG CIEUC
U+11BE HANGUL JONGSEONG CHIEUCH
U+11BF HANGUL JONGSEONG KHIEUKH
U+11C0 HANGUL JONGSEONG THIEUTH
U+11C1 HANGUL JONGSEONG PHIEUPH
U+11C2 HANGUL JONGSEONG HIEUH
U+11C3 HANGUL JONGSEONG KIYEOK-RIEUL
U+11C4 HANGUL JONGSEONG KIYEOK-SIOS-KIYEOK
U+11C5 HANGUL JONGSEONG NIEUN-KIYEOK
U+11C6 HANGUL JONGSEONG NIEUN-TIKEUT
U+11C7 HANGUL JONGSEONG NIEUN-SIOS
U+11C8 HANGUL JONGSEONG NIEUN-PANSIOS
U+11C9 HANGUL JONGSEONG NIEUN-THIEUTH
U+11CA HANGUL JONGSEONG TIKEUT-KIYEOK
U+11CB HANGUL JONGSEONG TIKEUT-RIEUL
U+11CC HANGUL JONGSEONG RIEUL-KIYEOK-SIOS
U+11CD HANGUL JONGSEONG RIEUL-NIEUN
U+11CE HANGUL JONGSEONG RIEUL-TIKEUT
U+11CF HANGUL JONGSEONG RIEUL-TIKEUT-HIEUH
U+11D0 HANGUL JONGSEONG SSANGRIEUL
U+11D1 HANGUL JONGSEONG RIEUL-MIEUM-KIYEOK
U+11D2 HANGUL JONGSEONG RIEUL-MIEUM-SIOS
U+11D3 HANGUL JONGSEONG RIEUL-PIEUP-SIOS
U+11D4 HANGUL JONGSEONG RIEUL-PIEUP-HIEUH
U+11D5 HANGUL JONGSEONG RIEUL-KAPYEOUNPIEUP
U+11D6 HANGUL JONGSEONG RIEUL-SSANGSIOS
U+11D7 HANGUL JONGSEONG RIEUL-PANSIOS
U+11D8 HANGUL JONGSEONG RIEUL-KHIEUKH
U+11D9 HANGUL JONGSEONG RIEUL-YEORINHIEUH
U+11DA HANGUL JONGSEONG MIEUM-KIYEOK
U+11DB HANGUL JONGSEONG MIEUM-RIEUL
U+11DC HANGUL JONGSEONG MIEUM-PIEUP
U+11DD HANGUL JONGSEONG MIEUM-SIOS
U+11DE HANGUL JONGSEONG MIEUM-SSANGSIOS
U+11DF HANGUL JONGSEONG MIEUM-PANSIOS
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U+1100 – U+11FF Hangul Jamo
DEUTSCH : ENGLISH