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Kleines a Das kleines a ist wie alle Gemeinen aus den älteren Großbuchstaben entstanden. Durch schnelles handschriftliches Schreiben, entwickelten sich kleinere und rundere Formen wie die Unziale. Daraus entstanden die maßgeblich von Alcuin (Schreibmeister am Hofe Karls d. Großen) entwickelten Karolingischen Minuskeln, eine reine Kleinbuchstabenschrift, die sich schnell in ganz Europa verbreitete. Die Karolingische Minuskel ist der Urtyp unserer heutigen Kleinbuchstaben.
Erst im 15. Jh. werden mit dem Aufkommen der Antiqua Groß-und Kleinbuchstaben gemeinsam verwendet. |
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Zwei verschiedene Grundformen Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Grundformen des Buchstaben a: das von der Halbunziale abgeleitete runde Kursiv-a welches seinen Ursprung in der Handschrift hat und das Antiqua-a, welches aus zwei Strichen besteht und deutlich schwieriger per Hand nachzuzeichnen ist. Beim kursiven a spricht man von einer monokameralen und beim Antiqua-a von einer bikameralen Form.
Es gibt auch etliche Schriften, in denen das Kursiv-a eigentlich ein schräggestelltes (kursiviertes) Antiqua-a ist. Umgekehrt findet sich die monokamerale a-Form auch in sehr vielen nicht-kursiven Schriftschnitten wieder. Wenn das Gemeine a als als physikalische Einheit verwendet wird, so steht es mit einem geschützten flexiblen Leerzeichen (auch Viertel- oder Achtelgeviert) hinter der Summe. Ein flexibles Leerzeichen ist in Fälle angebracht, wo der Abstand durch einen ganzen Wortzwischenraum zu groß, und ohne Space zu klein erscheint. Die Verwendung eines geschützten (flexiblen) Leerzeichens hat den Vorteil, dass Summe und Einheit nicht durch einen Zeilenumbruch voneinander getrennt werden. |
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Linguistik Das kleine a gehört zu den 5 Vokalen a, e, i, o, u und hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 6,51%. Er ist somit der sechsthäufigste Buchstabe in deutschen Texten.
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Mathematik In der Mathematik wird das kleine a häufig als erste Variable genutzt.
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Physik In der Physik bezeichnet a die physikalische Größe der Temperaturleitfähigkeit und die physikalische Größe der Beschleunigung.
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Musik In der Musik steht a für den Kammerton a und mehrere Töne im Oktavabstand dazu und bezeichnet die Tonart a-Moll.
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Internationales Phonetisches Alphabet
+ Primärer Kardinalvokal Nr. 4 von 8 (Der Kardinalvokalraum bildet den theoretischen Raum aller möglichen Vokale. Die acht primären Kardinalvokale definieren die extremsten Positionen der Zunge und somit die Eckpunkte des Vokalraums.) + Beispiel aus dem Deutschen // Kamm [ˈkam] + Sound-Beispiel + Varianten // nicht bekannt + Frühere Versionen // nicht bekannt + Ursprung // Lateinisches Alphabet, Minuskeln + Im IPA seit 1887 + IPA-Nummer 304 + Dieser Laut kommt beispielsweise vor im Arabischen, Chinesischen, Englischen, Deutschen, Griechischen und Russischen. + Sonstiges // Das Vorhaben ›a‹ und ›ɑ‹ als separate Symbole zu etablieren war nicht so erfolgreich wie anfangs gehofft. Der Leser von lateinischen Buchstaben ist es so gewohnt zwischen handgeschriebenen Buchstaben und Druckbuchstaben hin und her zu springen, dass er den Unterschied oft übersieht. Das gleiche Problem gibt es bei ›g‹ und ›looptail g‹. Synonyme Deutsch + Offizieller Name im IPA // ›Ungerundeter offener Vorderzungenvokal‹ + Umgangssprachlich // Offenes, kurzes ›a‹ + Quellen // Principles of the International Phonetic Association, London, 1949. / Journal of the International Phonetic Association, 1989. / Wikipedia. Die Liste der IPA-Zeichen & History of the International Phonetic Alphabet. / Handbook of the International Phonetic Association: A Guide to the Use of the International Phonetic Alphabet. / Pullum, Geoffrey and William A. Ladusaw. Phonetic Symbol Guide. Second edition. |
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Aussprache
+ Deutsch [a] + Englisch [eɪ] + Französisch [ɑ] + Quelle Mangold, Max. Duden. Das Aussprachewörterbuch. 6. Auflage. Bibliographisches Institut F. A. Brockhaus AG: Mannheim, 2005. |
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