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Braille-Zahlzeichen Louis Braille erfand die heute verbreitete Blindenschrift 1825 im Alter von 15 Jahren, da er als 3-jähriges Kind durch eine Augenverletzung mit einer Ahle (ein spitzes Werkzeug) selbst erblindete. Es gab davor schon Blindenschrift-Systeme, aber kein einheitliches. Braille orientierte sich an dem System von Charles Barbier, dass der französischen Armee zum lesen im Dunkeln diente. Es bestand aus elf in Papier erhabenen Punkten. Die Grundform des Systems von Braille hat sechs Punkten, bei der Computer-Brailleschrift acht Punkten.
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Braille-Zahlzeichen Die Braille-Schrift ist weltweit verbreitet, sie wird auch für mathematische Zeichen, Noten, Strickmuster verwendet. Der Blinde muss allerdings wissen, welche Sprache er gerade liest. Chinesisch wird zum Beispiel phonetisch niedergeschrieben. Vermutlich bleibt das Zahlzeichen in den meisten Sprachen als selbes Zeichen stehen.
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Braille international Chinesisch:
Das Zahlzeichen steht für eng=ich. Ist im Chinesischen ein Schlusslaut und bedeutet „eng“ |
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Braille-Zahlzeichen Zeichenverwendung:
Das Zahlzeichen steht vor den Buchstaben A-J und macht diese Zeichen somit zu den Zahlen 1-9 und 0. Wenn eine Zahl aus mehreren Ziffern besteht, reicht ein Zahlzeichen aus. Zeichenform: Ein Zeichen besteht aus sechs Punkten, zweimal drei untereinander liegende Punkte. Diese Punkte sind von 1-6 nummeriert, die linke Reihe von 1-3 (oben nach unten) und die rechte Reihe von 4-6. Bei der Computerbraille kommen noch unter den sechs Punkten zwei dazu, links Punkt 7 und rechts Punkt 8. Ein normales 6-Punkte-Braillezeichen ist 6-7 mm hoch und 4-5 mm breit. |
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