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Dame - schwarz Die Dame, die in sich die Möglichkeiten von Turm und Läufer vereinigt, ist die stärkste Figur auf dem Brett. Sie ist, unter sonst gleichen Voraussetzungen, fast so stark wie zwei Türme zusammen.
Die Dame kombiniert die Kraft von Turm und Läufer; sie zieht, wirkt und schlägt diagonal als auch gerade aus in einer beliebigen Richtung auf ein beliebiges Zielfeld. Die Dame ist eine Linienfigur. Ihre Zug- und Wirkungslinien werden einmal vom Brettrand begrenzt, zum anderen von Steinen der gleichen Partei. Stoßen sie auf Figuren der anderen Farbe, so endet ihre Zugkraft auf diesem Feld. Sie können den gegnerischen Stein schlagen, indem sie dessen Feld besetzen. Der geschlagene Stein wird vom Brett entfernt. Die Dame besitzt die größte Anzahl an möglichen Zügen und gilt daher auch als die stärkste Figur im Spiel. Jeder der Spieler hat eine Dame in seinem Heer. |
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Schach Von persisch Schah – König. Stehende Metapher: „das Königliche Spiel“ ist ein strategisches Brettspiel für zwei Spieler, bei dem der Zufall keine Rolle spielt, außer beim Losen um die Farbe, d. h. um den ersten Zug. Lediglich das Können der Spieler entscheidet über den Spielausgang. Schach ist das populärste Brettspiel in Europa. Es wird sowohl zum reinen Zeitvertreib als auch wettkampfmäßig gespielt, in Schachvereinen, Turnieren, online oder per Brief und E-Mail. Die Schachpartie wird auf einem quadratischen Brett gespielt, das in 64 abwechselnd schwarze und weiße quadratische Felder eingeteilt ist, auf denen 16 schwarze und 16 weiße Figuren gezogen werden. Schach ist eines der komplexesten Brettspiele. Die Zahl der theoretisch möglichen Stellungen wird auf 2*1043 geschätzt, die Zahl der möglichen Spielverläufe ist noch einmal um ein Vielfaches größer, wahrscheinlich größer, als die Zahl der Atome im Universum. In der Spieltheorie wird Schach den Nullsummenspielen zugeordnet. Ob eine Schachpartie bei beiderseits optimalem Spiel remis ausgeht oder eine der beiden Parteien zwangsläufig gewinnen kann, ist unbekannt. Den Ursprung des Schachs vermutet man in Indien, wo es die Bezeichnung Tschaturanga trug. Erst am Ende des 5. Jahrhunderts gelangte es nach Persien. Dort wurde Tschaturanga dann unter dem Namen Shatranj oder auch Schatrandsch bekannt. Es ist verwandt mit Xiangqi (Chinesischem Schach) in China und Shogi in Japan. Von Persien aus gelangte es ins Oströmische Reich (nach Byzanz) und verbreitete sich, nach dem die Moslems Persien erobert hatten, auch in der islamischen Welt bis nach Spanien. Die Waräger brachten das Schachspiel aus Konstantinopel („Miklagard“) mit nach Russland, wo es seit Anfang des 8. Jahrhunderts gespielt wird.
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