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Pfennig An deutschen Marktständen, mit Kreide angeschrieben, konnte man es in den 1980er, 1990er Jahren noch vereinzelt entdecken: das Zeichen für Pfennig. Mit der Einführung des Euro zum 1. Januar 2002 ist der Pfennig offiziell ausgestorben.
Das Zeichen wird noch weiter als Deleatur-Zeichen (steht für Löschen) bei der Textkorrektur verwendet. |
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Geschichte Karl der Große lege im so genannten Karolingischen Münzfuß fest, dass aus einem Pfund Silber 240 Münzen geprägt werden sollen, die Pfennig oder Denar genannt wurden. Dies erklärt die Abkürzung »d«, die bis 1971 in Großbritannien für den »alten« Penny gebräuchlich war. Die Pfennige hatten damit etwa 1,3g bis 2g Feingehalt, wobei die Schwankungen herstellungstechnisch bestimmt waren. Bis zum Beginn des 13. Jahrhunderts besaß der Pfennig hohe Kaufkraft, deshalb wird diese Epoche in der Münzkunde auch »Pfennigzeit« genannt.
Die 1873 im Deutschen Reich als Währung eingeführte Goldmark erhielt als dezimale Einteilung den Pfenning mit 1 Mark = 100 Pfennig. Diese Einteilung war bis zur Euro-Einführung die kleinste Währungseinheit in Deutschland der jewiligen Mark-Währungen. Bis zur Währungsreformen 1948 nach dem 2. Weltkrieg wurde das Währungszeichen ₰ für den Pfennig verwendet. |
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Typografie Das Zeichen ist ein Sütterlin d für Denar, Denarius.
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Synonyme Pfennig, Denar, Denarius, Deleatur, Tilgungszeichen
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HINZUFüGENÄHNLICHE ZEICHEN
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| < CHARACTER > | BLOCK | PROPERTIES |