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Erfinder der Akkolade Der Franzose François Vieta verwendete in seinem Buch »Zetetica« 1593 erstmals die Akkolade.
Quelle: A History of Mathematical Notations, Cajori, Band 1, Seite 391 |
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Synonyme
Akkolade (franz. Umarmung), Nasenklammer, geschweifte Klammer, geschwungene Klammer, systematische Klammer. Bedeutung allgemein Klammern dienen allgemein der Differenzierung von erklärenden Zusätzen, eingeschobenen Sätzen oder ergänzten Buchstaben bzw. Wortteilen. Akkoladen verwendet man im Fließtext selten. Sie werden eingesetzt, wenn zusätzlich zu runden und eckigen Klammern weitere Formen notwendig sind. Geschwungene Klammern, die über mehrere Zeilen gehen, dienen als Zusammengehörigkeits-Zeichen. Sie können nach links, rechts, oben oder unten von Listenelementen zu Erklärungselementen weisen. Bedeutung Mathematik In Formeln stehen Klammern in festgelegter Reihenfolge. Die äußerste Klammerebene ist die Akkolade nach der runden und der eckigen Klammer. Bei Mengenangaben werden immer geschweifte Klammern verwendet. Bedeutung Musik Im Notensatz werden zwei gleichzeitig zu spielende Notenzeilen mit einer Akkolade am Anfang der Zeilen zusammengehalten. |
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Typografie Zwischen der Akkolade und dem folgenden Wort wird kein Leerzeichen gesetzt. Interpunktion wird auch innerhalb der Klammern gesetzt.
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HINZUFüGENÄHNLICHE ZEICHEN
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