BEARBEITEN Entstehung Die Geschichte des kleinen ms schließt sich an die des großen nahtlos an:
Die Capitalis monumentalis ging dann über in die Unzialschrift und damit rundete sich zunächst die rechte Hälfte des Buchstabens und zog sich unten zur Mitte hin ein, später geschah das gleiche mit der linken.
Die spätere Halbunziale glich bereits weitgehend dem heute verwendeten kleinen m mit angedeuteten Anstrich.
Insulare angelächsische und karulingische Minuskel änderten an dieser Vorgabe nichts wesentliches. Auch bei den gotischen Buchschriften des Mittelalters blieb alles beim alten, abgesehen von den jeweiligen stilistischen Angleichungen. Diese Kontinuität beschränkte sich allerdings auf die Gemeinen, während die Versalien sich oft zu fantastischen Ornamenten verschlangen.
Die Antiquagestaltung der Rennaissance übernahm bei den neuen Schreib-und Druckscriften die Vorbilder unverändert, wenn auch die Kalligraphen dieser Zeit schwungvolle bis verspielte Ziervarianten ersannen.
BEARBEITEN Bedeutung Ergänzung zu Latin Capital Letter M.

Bedeutung in Physik und Chemie

¬ m ist die Abkürzung für meta-, die herkömmliche Bezeichnung der 1,3-Stellung von zwei Substituenten am Benzolring (Bild siehe Latin Capital Letter M)
¬ m ist das Formelzeichen für Masse, eine Eigenschaft einer Materie. Man unterscheidet zwischen träger (mt) und schwerer (ms) Masse.

Bedeutung im SI Einheitssystem

¬ m ist die Abkürzung für die Vorsilbe Milli und steht für Tausendstel.
¬ m ist das Einheitssymbol für Meter.







 
BEARBEITEN Verbreitung Wie bereits in der Geschichte des Ms beschrieben, ist das heutige Lateinische M ein Nachfahre des Griechischen My und wird in vielen romanischen, germanischen, slawischen und finno-ungrischen Alphabeten benutzt. Somit ist es weltweit verbreitet.







 
BEARBEITEN Siehe Latin Capital Letter M.
 
HINZUFüGENÄHNLICHE ZEICHEN
 < CHARACTER >  BLOCK PROPERTIES
U+006D LATIN SMALL LETTER M
DEUTSCH : ENGLISH