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Sternchen, Asterisk, erstmals aufgetaucht bei den Sumerern, vor ca. 5000 Jahren
Der Name kommt vom spätlateinischen asteriscus, das wiederum dem griechischen asteriskos entstammt und ist ein Diminutiv von astēr, Stern. |
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Der Stern gehört heute zu den alltäglichen Sonderzeichen, den Satzzeichen. Ursprünglich ein Schmuckelement gewesen, belegt der Stern heute weltweit diverse Funktionen. Die Bedeutung richtet sich nach dem Stand des Zeichens innerhalb eines Textes und wird vom Leser automatisch erfasst.
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Zeichenform Der Asterisk ist ein typografisches Zeichen in Form eines fünf- oder sechsstrahligen Sterns.
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Genealogisch Steht der Stern für »geboren«.
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Zeichenverwendung Als Fußnotenverweis wird die Aneinanderreihung von mehr als drei Sternchen vermieden.
Grundsätzlich steht der Stern hinter dem Satzzeichen.* Bezieht es sich auf einen Teilsatz,** steht es hinter dem Komma. Bezieht sich das Zeichen auf ein einziges Wort***, steht es direkt dahinter. Berühren sich Stern und Wortende, ist es erforderlich den Abstand von Hand manuell zu spationieren. Dient das Sternchen zur Kennzeichnung von »geboren«, wird es den Geburtsdaten, mittels flexiblen Leerzeichens (*01.01.2001), vorangestellt. Steht ein Wort vor den Daten wird ein ganzer Wortzwischenraum verwendet (* um 2001). |
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Mathematik In der Mathematik wird er auch als Zeichen für die Multiplikation verwendet. (Erstmals von Johann Rahn in »Teutsche Algebra«, 1659).
Daneben steht der Stern als Platzhalter für beliebig viele Zeichen in Formelberechnungen. |
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Informatik In vielen Betriebssystemen oder Computerprogrammen wird er als Wildcard verwendet und steht für kein weiteres Zeichen oder eine beliebige Zeichenkette.
Bei den Regulären Ausdrücken steht es für keine weitere oder beliebig ofte Wiederholung. |
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Sprachwissenschaft Hier steht er vor ungrammatischen Wörtern oder Satzkonstruktionen.
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Philologie Hier steht er vor nicht belegten (rekonstruierten) Wörtern oder Wortformen.
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Sonstiges Bei der Eingabe von Passwörtern wird anstelle der eingegebenen Zahlen aus Sicherheitsgründen oftmals nur der Asterisk angezeigt.
Auf Telefontastaturen findet er als Sondertaste Verwendung. |
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Internet Findet in der IRC-Sprache (Internet Relay Chat) und in normalen eMails Verwendung, z.B. beim Äußern von Gefühlbewegungen: »*grin*«, »*smile*« oder bei deutlichen Betonungen: »In a character encoding, the character is *not* the same thing as a text string of length 1«.
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Meterologie Zeichen für Schnee
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Musik »pedal up« – wird in Notenblättern als Zeichen für das Loslassen des Pedals verwendet (hat einen eigenen Platz im Unicode 4.1 unter U+1D1AF)
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Geschichte
Der Asterisk stammt noch aus der Zeit, als das Drucken von Stammbäumen en vogue war und die Drucker ein Zeichen benötigten, das für Geburt stand. Er war ursprünglich sechsarmig und hatte eine tropfenförmige Endung an jedem Strahl. In dieser Form war er auch auf vielen Schreibmaschinen zu finden, die diese feine Form allerdings oft nicht sauber druckten. Da sich außerdem viele Araber aus politischen Gründen an einem Symbol störten, das sie an den Davidstern der israelischen Flagge erinnerte, wurde der Asterisk auf vielen Systemen als fünfarmiges Sternchen codiert. Es existiert auch ein arabisches Zeichen von ausgesprochen ähnlicher Erscheinung unter U+066D, Arabic Five Pointed Star. |
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Einzelne APL-Symbole
Das Zeichen * (U+002A) heißt im APL Stern (engl. Star) Die monadische (einseitige) APL-Funktion heißt Exponentialfunktion (engl. Exponential). Z.B.: * 0 1 2 1 2.718281828 7.389056099 Die dyadische (zweiseitige) APL-Funktion heißt Potenzieren (engl. Power). Z.B.: 2 10 * 4 ¯2 16 0.01 Kurze Einführung zur Bedeutung der APL-Zeichen im Unicode-Block Miscellaneous Technical miscellaneous_technical |
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HINZUFüGENÄHNLICHE ZEICHEN
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| < CHARACTER > | BLOCK | PROPERTIES |