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Die Keilschrift ist eine sumerische Bilderschrift, deren Schriftbild durch die eingdrückten Kerben eines Schreibgriffels in feuchte Tontafeln geprägt ist. Die Schriftzeichen wurden in Form von waagrechten, senkrechten und schrägen Keilen in den Ton gedrückt. Das Schreibgerät bestand meist aus einem längs gespaltenen Schilfrohr.
Die Schrift wurde über den Zeitraum von ca. 3000 v. Chr. bis 400 v. Chr. als bevorzugtes Zeichensystem vieler Kulturvölker des antiken Vorderasiens (vor allen Dingen in Babylonien und Assyrien) eingesetzt. |
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Die Cuneiform Digital Library Initiative (CDLI), ein gemeinsames Projekt der University of California at Los Angeles und dem Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin, arbeitet daran, alle heute erhaltenen Keilschrift-Dokumente in digitaler Form über das Internet verfügbar zu machen. Nach ersten Schätzungen geht es um mehr als eine halbe Million Texte aus privaten und öffentlichen Sammlungen. |
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