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Geschichte der Neun Von Anbeginn der Zeit zählten die Menschen. Über Jahrhunderte hinweg bedienten sie sich ihrer zehn Finger. Das ist auch der Grund, weshalb alle frühgeschichtlichen Zahlensysteme von der naturgegebenen Fingerzahl, oder einem vielfachen davon ausgehen. So führten zum Beispiel die Römer, Maya und Chinesen ein Fünfer-System ein und die Sumerer und Ägypter hingegen ein Zehner-System. Die Sumerer und die Babylonier kannten darüber hinaus noch das Sechziger-System, welches wir noch heute bei unserer Zeiteinteilung von sechzig Minuten und sechzig Sekunden wiederfinden.
Eine weitere Art die Zahl neun darzustellen, war das Aneinanderreihen von neun Kieselsteinen, welches als frühestes additives Rechenprinzip betrachtet werden kann. Diese Aneinanderreihung wurde von den Ägyptern zur Erstellung der Hieroglyphen-Ziffern exakt übernommen.Das System des etruskischen und römischen Zahlensystem war ebenso aufgebaut. Diese schnitten vor mehr als 20.000 Jahren Kerben in Knochen, um die Anzahl unterschiedlichster Dinge genau festzuhalten. Das heißt, neun aneinandergereihte Kerben standen für die Zahl Neun. So wurden unterschiedliche Systeme entwickelt, die es mit dem Prinzip der Addition, als auch mit dem multiplikativen Prinzip versuchten, Zahlen einfach dazustellen. Das System mit dem wir heute Arbeiten nennt sich Positionierung oder auch Stellenwertsystem und wurde über die Araber von den Indern in das Abendland gebracht. Hierbei geht es darum, dass jede Ziffer ihren Wert durch ihre jeweilige Position in der Zahlenfolge erhält. In der Renaissance setzten sich die neuen arabischen Ziffern in deutschen Kaufmannskreisen allgemein durch, wobei die neun schon ihre jetzige Form besaß. 1550 erschien ein Rechenbuch von Adam Riese, welches alle heutigen Formen der Zahlen beinhaltete. Seitdem haben die Grundformen der Ziffern bestand . Herkunft Indien. Die Neun wurde durch die arabische Universität Toledo und durch die Kreuzzüge im 12. Jahrhundert in Europa bekannt. |
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Verbreitung
Die Ziffer Neun hat keine Bindung an eine bestimmte Sprache und besitzt deshalb eine Allgemeingültigkeit. Somit ist sie ein weltweit verbreitetes und verstandenes Zeichen. |
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Vorkommen
Schwangerschaft (Gravidität) nennt man den Zeitraum zwischen der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt des Kindes. Vom Tag der letzten Menstruation bis zur Geburt sind es 280 Tage oder 40 Wochen (rund neun Monate). Planeten (von griechisch: planétes, "die Umherschweifenden") „Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten.” Mit dieser Eselsbrücke kann man sich die Reihenfolge der großen Planeten nach wachsender Entfernung von der Sonne gut merken: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto . Musik Sowohl Anton Bruckner (1824 - 1896), als auch Ludwig van Beethoven (1770 - 1827) komponierten neun Sinfonien. Anton Bruckner war einst Organist, Komponist und Professor. Seine Werke sind von hoher Religiosität; stilistisch ist eine Verbindung zu den Werken Wagners unverkennbar. Van Beethoven, der im Jahr 1808 sein Gehör verlor, ist heute wohl einer der bekanntesten Komponisten der Welt. Er war der Erste der es schaffte sich von Kirche und Adel musikalisch zu lösen und als freischaffender Künstler zu arbeiten. Seine oftmals überarbeiteten Werke spiegeln den Wandel in der Wiener Klassik wieder und galten vorwiegend dem bürgerlichen Publikum. So wandelte sich diese von einer Art Gebrauchsmusik zu einer Musik mit einer Aussage der eigenen Persönlichkeit. |
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Typografie
Die jahrhundertelange Reduzierung von Sprache und Schrift lässt sich am Beispiel der Zahlen sehr gut sehen. So sind Zahlenwörter von eins bis zwölf in den meisten westlichen Sprachen einsilbig. Auch das Schreiben der Ziffern besteht aus einfachen Gesten, bei deren Mehrzahl der Stift nicht einmal abgesetzt werden muss. Bei der Neun, ebenso wie bei den Ziffern 7, 2 und 3 liegt jedoch ein bremsender Richtungswechsel in Winkelform vor. Es gibt drei verschiedene Ziffernformen: Versalziffern, Mediävalziffern und Kapitälchenziffern. Versalziffern besitzen weder Ober-, noch Unterlängen. So hat die Neun die selbe Größe, wie die Großbuchstaben des Schriftschnittes. Bei Mediävalziffern ist die Neun sowohl mit Ober-, als auch Unterlängen versehen. Kapitälchenziffern sind Versalziffern von der Höhe der Kapitälchen. Oft ist die Neun in diesem Zusammenhang mit angedeuteten Ober- und Unterlängen versehen. Zeichenfamilie Die Neun gehört zur Zeichenfamilie der natürlichen, positiven Zahlen als auch zu den Kadrinalzahlen (Grundzahlen). Sie ist die höchste einstellige Zahl des Dezimalsystems. |
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symbol für intelligenz, diskretion, kunstfertigkeit, verständnis, großartigkeit, moral, genie, verträumtheit, lethargie, konzentrationsmangel und ziellosigkeit
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